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Caliban ĂŒber Setebos
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Caliban ĂŒber Setebos ist eine ErzĂ€hlung von Arno Schmidt. Sie erschien erstmals 1964 als Abschluss der zehn ErzĂ€hlungen des Bandes KĂŒhe in Halbtrauer. ErzĂ€hlt wird, wie der Dichter Georg DĂŒsterhenn in ein niedersĂ€chsisches Dorf reist, um seine Jugendliebe wiederzusehen. Er fĂŒhlt sich aber von ihr abgestoĂen, beobachtet bei seiner nĂ€chtlichen Abreise lesbischen Gruppensex und entkommt den wĂŒtenden Frauen, die ihn entdeckt haben, mit knapper Not. Diese burlesken Abenteuer werden geschildert auf der Folie des antiken Orpheus-Mythos. Es lassen sich zahlreiche weitere Anspielungen auf antike Mythen sowie auf Werke von Robert Burns, Robert Browning, James Joyce und anderen nachweisen. Der Text ist ein Anwendungsbeispiel fĂŒr Schmidts kurz zuvor entwickelte, psychoanalytisch orientierte Etym-Theorie. Er gilt als âdas literarische MeisterstĂŒckâ unter Schmidts kĂŒrzeren Werken.cite-ref-1[1]
Contents
âą Entstehung
âą Inhalt
⹠Ich-ErzÀhler
âą Handlung
âą Form
âą Gliederung
âą Stil
âą Referenztexte
âą Robert Browning
âą Orpheus
âą James Joyce
âą Deutungen
âą Ausgaben
âą Literatur
âą Einzelnachweise
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Entstehung
Die Idee zu der ErzĂ€hlung kam Schmidt am 26. MĂ€rz 1963, als er den Bilderzyklus âOrpheusâ seines Freundes Eberhard Schlotter kennen lernte. Arbeitstitel war âOrfeusâ.cite-ref-2[2] Schlotter selbst war zu dem Zyklus durch eine desillusionierende Begegnung mit einer ehemaligen Geliebten, die stark gealtert war, angeregt worden. Davon erzĂ€hlte er Schmidt. Im gemeinsamen GesprĂ€ch sei ihnen die Orpheus-Geschichte eingefallen.cite-ref-3[3]
Inhalt
Ich-ErzÀhler
Wie in jedem erzĂ€hlenden Werk Schmidts steht auch im Mittelpunkt von Caliban ĂŒber Setebos ein dominierender Ich-ErzĂ€hler, der ein Alter Ego seines Autors darstellt.cite-ref-6[6] Hier ist es der Dichter Georg DĂŒsterhenn, der wie Schmidt aus Hamburg-Hamm stammt, niederschlesisch-lausitzische Wurzeln hat, Atheist ist und den Zweiten Weltkrieg als Schreibstubensoldat in Norwegen verbrachte.cite-ref-7[7] DĂŒsterhenn werden Jugendwerke Schmidts zugeschrieben (eine Versdichtung ĂŒber den persischen Entdeckungsreisenden Sataspes sowie das erhaltene Pharos oder von der Macht der Dichter), und wie Schmidt geht DĂŒsterhenn auch noch in reiferen Mannesjahren eine Frau nicht aus dem Kopf, fĂŒr die er als Gymnasiast schwĂ€rmte, die er aber nie anzusprechen wagte: In Caliban ĂŒber Setebos heiĂt sie Fiete Methe, fĂŒr Schmidt war es die Görlitzer SchĂŒlerin Hanne Wulff, die fĂŒr zahlreiche MĂ€dchen- oder Frauengestalten in Schmidts Werk Modell stand.cite-ref-8[8] Die Germanistin Sabine Kyora glaubt deshalb, der Ich-ErzĂ€hler sei in Caliban ĂŒber Setebos geradezu identisch mit seinem Autor.cite-ref-9[9] Dem stehen, wie Wolfgang Albrecht zeigt, auffallende Unterschiede zwischen beiden entgegen: Anders als alle anderen Protagonisten Schmidts ist DĂŒsterhenn nĂ€mlich klein und schmĂ€chtig, er ist wohlhabend, verachtet die AufklĂ€rung und ist als Schlagertexter kein ernstzunehmender Autor, sondern ein âopportunistischer Trivialschreiberâ.cite-ref-10[10] Jörg Drews weist darauf hin, dass Schmidt sich selbst in der dritten Person in den Text geschrieben habe: DĂŒsterhenn erinnert sich eines Schriftstellerkollegen ââčDagegen=SCHMIDTâșâ, der âvon der Charakterrolle des âčGuten Linken Mannesâș seinen kĂ€rglichen Lebensunterhalt zogâ, aber, weil er sich weigere, den Anforderungen seines Publikums nachzukommen, es niemals zu Wohlstand bringen werde. DĂŒsterhenn sei das Ergebnis eines lĂ€ngeren Gedankenspiels, was wohl wĂ€re, wenn er seine literarischen AnsprĂŒche aufgĂ€be und marktgĂ€ngiger schriebe.cite-ref-11[11]
Handlung
Georg DĂŒsterhenn reist per Bus in das Dorf Schadewalde, das im niedersĂ€chsischen Zonenrandgebiet liegen soll. Dort will er seinen Jugendschwarm Fiete Methe wiedersehen, um sich dadurch âentscheidend & unwiderstehlich schmalzig zu stimmenâ fĂŒr einen Gedichtband, der ein ökonomischer Misserfolg werden und so sein steuerpflichtiges Einkommen vermindern soll.cite-ref-12[12] Bei einem abendlichen Spaziergang beobachtet er Kinder beim Laternelaufen, lernt den HolocaustĂŒberlebenden H. Levy kennen, der mit seinem Auto unterwegs ist, um die Kondomautomaten der Umgebung zu bestĂŒcken, und beobachtet den Geschlechtsverkehr zwischen der Gasthofbedienung Rieke und dem Hofknecht. Im Gasthof des Dorfes entdeckt er einen alten Krug, den er dem Wirt O. Tulp mit Schweizer Goldfranken abkauft. AnschlieĂend gibt er eine Lokalrunde Weinbrand aus. DĂŒsterhenn erkennt, dass Rieke in Wahrheit die gesuchte Fiete ist, und lĂ€sst sich von ihr sein Zimmer zeigen. Er traut sich aber nicht, sich ihr zu erkennen zu geben, und da er Potenzprobleme hat, misslingt anschlieĂend auch eine Masturbation. DĂŒsterhenn flieht nachts aus dem Gasthof und beobachtet in der Scheune lesbischen Gruppensex zwischen vier âJĂ€gerinnenâ, die ihm zuvor bereits an der Bushaltestelle und in der Gaststube begegnet sind. Durch ein Niesen verrĂ€t er sich und wird von den vier Frauen und dem Hund des Wirts verfolgt, bis ihn der jĂŒdische KondomverkĂ€ufer mit seinem Auto rettet.
Form
Gliederung
Die ErzĂ€hlung ist in neun Teile gegliedert, die als Titel jeweils den Namen einer der neun Musen tragen. Diese passen in der einen oder anderen Art zum Inhalt des ErzĂ€hlten: So steht der abendliche Spaziergang durchs Dorf unter der Ăberschrift Urania, der Muse der Sternbetrachtung, ĂŒber DĂŒsterhenns enttĂ€uschend-entsagende Begegnung mit Fiete-Rieke steht Melpomene, die Muse der Tragödie. Oft steht der ZustĂ€ndigkeitsbereich der genannten Muse aber auch in einem ironischen VerhĂ€ltnis zum Geschehen: Die lesbische Orgie findet sich im Kapitel Terpsichore, der Muse des Reigentanzes; die burleske Flucht am Ende im Kapitel Thalia, der Muse der Komödie, die in antikem VerstĂ€ndnis durch ihr Happy End definiert ist; der derbe Geschlechtsakt zwischen Fiete-Rieke und dem Hausknecht im Kapitel Erato, die fĂŒr eher zarte Liebesdichtung zustĂ€ndig war.cite-ref-13[13] Dem Text vorangestellt ist ein Motto, das in phonetischem Englisch ein Herodot gewidmetes Epigramm aus der Anthologia Graeca parodiert, dessen Geschichtswerk in neun nach den Musen benannte BĂŒcher geteilt ist.cite-ref-14[14]
Stil
Der Text gibt ĂŒber weite Strecken den inneren Monolog DĂŒsterhenns wieder, sein RĂ€sonnement, seine Erinnerungen und Assoziationen zu dem, was er sieht, hört und erlebt. Dabei kommentiert er die dinglich-landschaftliche Umgebung zumeist liebevoller als seine Mitmenschen, fĂŒr die er oft nur desillusionierende, frotzelnde oder sogar ressentimentgeladene Worte findet. Schmidt ignoriert dabei durchgĂ€ngig die Regeln der Orthographie: Nicht nur wird der jeweilige Dialekt der Personen nachgeahmt, sondern die gewĂ€hlte Schreibweise schöpft die Klang- und Sinnmöglichkeiten eines Wortes aus. HĂ€ufig werden auch, teils offen, teils versteckt, Zitate in den Text eingestreut, die mitunter aus dem Mittelhochdeutschen, dem Englischen oder den alten Sprachen stammen. Dadurch ergeben sich zahlreiche Gelegenheiten zu Wortspielen, Pointen und ĂŒberraschenden Nebenbedeutungen.cite-ref-15[15] Schmidt selbst schrieb am 23. September 1964 an den Literaturwissenschaftler Jörg Drews:
âHaben Sie bemerkt, daĂ der âčSetebosâș ein âčOrfeusâș ist? Ich habe mir erlaubt, zweistimmig zu singen. Mit 3.000 Fiorituren & Pralltrillern, die eine erhebliche Kunst & MĂŒhe erforderten.âcite-ref-rauschenbach-16-0[16]
Die gewollte Polysemie seiner Sprache hat ihren Grund in Schmidts Etym-Theorie, die sich aus der Begegnung mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds speiste. Danach drĂŒckt sich das Unbewusste sprachlich in Mehrdeutigkeiten, Wortspielen, Assonanzen usw. aus, um neben der manifesten Bedeutungsebene gleichzeitig auch â meist sexuelle â Bedeutungen zu transportieren. Um diese Sprache zu beherrschen, mĂŒsse der Sprecher aber eine gewisse Altersimpotenz erlangt haben, die ihn wenigstens teilweise frei werden lasse von den TriebansprĂŒchen des Es, die er somit weder verdrĂ€ngen noch sublimieren, sondern kontrolliert spielen lassen könne: âMan kann sich also jetz mit diesem Caliban verstĂ€ndijnâ, formulierte Schmidt spĂ€ter in Zettelâs Traum.cite-ref-17[17] Die ErzĂ€hlungen des Bandes KĂŒhe in Halbtrauer und unter ihnen besonders Caliban ĂŒber Setebos lassen sich somit als Versuche verstehen, diese Theorie auf das eigene literarische Schaffen anzuwenden.cite-ref-18[18]
Referenztexte
Wie der Literaturwissenschaftler Friedhelm Rathjen bemerkt, wirkt Caliban ĂŒber Setebos desintegriert: Dem Leser wird nicht sofort klar, welchen Sinn die verschiedenen Elemente der Handlung ergeben. Dies hat seine Ursache darin, dass die ErzĂ€hlung intertextuell mit mehreren anderen Texten verknĂŒpft ist, ohne dass sich diese VerknĂŒpfung im Text explizit wiederfĂ€nde. Erst wenn man diese VerknĂŒpfungen entdecke und explizit mache, lieĂen sich die Sinnebenen von Caliban ĂŒber Setebos entschlĂŒsseln.cite-ref-19[19]
Robert Browning
Der Titel der ErzĂ€hlung zitiert Caliban upon Setebos. Or, Natural Theology in the Island, die Ăberschrift eines Gedichts des englischen Dichters Robert Browning, das 1864 erschien. Darin lĂ€sst Browning den wilden, hĂ€sslichen Caliban aus Shakespeares Drama Der Sturm ĂŒber Setebos reflektieren, seinen ebenfalls bei Shakespeare erwĂ€hnten Gott. Diesen stellt er sich als willkĂŒrlich, böswillig und rachsĂŒchtig vor, wobei er diese Eigenschaften von sich auf die Gottheit projiziert.cite-ref-20[20] Auf dieses Gedicht wird im Text der ErzĂ€hlung angespielt, als DĂŒsterhenn die seines Erachtens mindere QualitĂ€t des Universums reflektiert: âaber das meiste war schon ziemlich doof. NatĂŒrlich gabâs auch ab & an ne gelungene Stelle im Universum; aber die Mehrzahl der Produkte von sete Boss war Fusch=Werk.âcite-ref-21[21] In diesem Sinne steht der Titel fĂŒr eine radikale Verneinung der Theodizee. Die Gestalt des Setebos benutzt Schmidt auch in zwei etwa gleichzeitig entstandenen Essays, um auf die Fehlerhaftigkeit der Schöpfung anzuspielen.cite-ref-22[22] Einen bösen Gott, der sich nicht um das Leiden seiner Geschöpfe kĂŒmmert, thematisierte er bereits in seiner ErzĂ€hlung Leviathan von 1949 sowie im Titel Nobodaddyâs Kinder, unter dem 1963 seine Kurzromane Brandâs Haide, Aus dem Leben eines Fauns und Schwarze Spiegel als Trilogie veröffentlicht wurden. Nobodaddy, ein Kofferwort aus engl. nobody â âniemandâ und daddy â âPapaâ, war eine Bezeichnung des Dichters William Blake fĂŒr Gott.cite-ref-23[23] Dass DĂŒsterhenn seinen Eltern vorwirft, âein solches Mondcalb in die Welt gesetzt zu habenâ, kann als angedeutete Identifikation mit Caliban verstanden werden, denn als Mondkalb wird Caliban in Shakespeares Sturm apostrophiert.cite-ref-24[24] Das Konzept eines bösen Demiurgen entnahm Schmidt der spĂ€tantiken Gnosis, auf die auch DĂŒsterhenns Ekel vor allem Leiblichen und seine Weigerung, sich fortzupflanzen, verweisen.cite-ref-25[25]
Orpheus
Caliban ĂŒber Setebos ist eine Replik auf den antiken Mythos von Orpheus.cite-ref-26[26] Dieser reist in die Unterwelt, um seine jung verstorbene Frau Eurydike ins Leben zurĂŒckzuholen, DĂŒsterhenn reist nach Schadewalde â der in Wahrheit schlesische Ortsname spielt auf die âSchattenâ an, als die die Toten in antiker Vorstellung fortlebten, sowie auf den Altphilologen und Homer-Ăbersetzer Wolfgang Schadewaldt (1900â1974). Statt einer Leier trĂ€gt er, ein Dichter-SĂ€nger, immer den Peregrinus Syntax bei sich, ein Reimlexikon des 19. Jahrhunderts.
Dass die Reise eine Fahrt in den Hades bedeutet, wird gleich auf den ersten Seiten der ErzĂ€hlung angedeutet: Im Ortsnamen Schadewalde ist Hades anagrammatisch enthalten.cite-ref-27[27] Im Schild der Bushaltestelle fĂ€llt DĂŒsterhenn âgrĂŒnblaĂ sein âčHâș des Gesichtsâ auf, das Fahrgeld ist ein Obolus â diese MĂŒnze wurde den Toten mitgegeben, damit sie den FĂ€hrmann Charon fĂŒr seine Ăberfahrt ĂŒber den Styx entlohnten â, die Kötelbeck, ein kleiner Bach am Ortseingang, wirkt âstĂŒgischâ und ââčDer Erste Schifferâșâ hat selbst einen Auftritt in Gestalt eines Mannes, der am Wegesrand uriniert.cite-ref-28[28] In dieser Art ist die ErzĂ€hlung dicht durchsetzt mit Anspielungen auf den Mythos.
Auch die Namen der handelnden Personen verweisen auf die Orpheus-Sage: DĂŒsterhenns Vorname spielt auf Vergils Georgica an, in deren viertem Buch sie erzĂ€hlt wird. Dass der die Bauern verachtende DĂŒsterhenn den Vornamen Georg (altgriech. fĂŒr âBauerâ) trĂ€gt, ist eine Nebenpointe;cite-ref-29[29] die Kurzform âOrjeâ ist homonym zur Orgie, wie sie von den MĂ€naden gefeiert wurde, den Mörderinnen des Orpheus. Auf diesen verweist âOrjeâ auch phonetisch, ebenso wie Rieke auf Eurydike. Die Beziehung der beiden wird von Schmidt allerdings verĂ€ndert, denn in Caliban ĂŒber Setebos fĂŒhrt nicht der Mann die Frau, sondern umgekehrt (nĂ€mlich ĂŒber eine enge Treppe zu DĂŒsterhenns Zimmer in der Gastwirtschaft), und nicht er blickt sich nach ihr um, sondern sie sich nach ihm.cite-ref-30[30] Liest man den Namen des Wirts O. Tulp rĂŒckwĂ€rts, kommt der Totengott Pluto heraus; gleichzeitig steht er auch fĂŒr den Gott Dionysos, denn er schenkt berauschende GetrĂ€nke aus und wird von den âJĂ€gerinnenâ mit âLiber paterâ (der Interpretatio Romana des Dionysos) angesprochen.cite-ref-31[31] Seine Frau, die der antiken Persephone entspricht, nennt er âOlscheâ: Durch Silbenumstellung erhĂ€lt man âScheolâ, die im Tanach verwendete Bezeichnung der Unterwelt. Tulps Hund ruft man Kirby, was wie eine Koseform fĂŒr Kerberos klingt, den Höllenhund. Herakles hat seinen Auftritt als Stallknecht (da er ja den Augiasstall ausmistete), und das âsehr groĂe Eiâ, das er bei einer postkoitalen Darmentleerung auf den Misthaufen setzt, erinnert an das Weltenei des orphischen Hymnus. Die Lesben, die DĂŒsterhenn jagen, haben ihre Entsprechung in den MĂ€naden, die Orpheus buchstĂ€blich in StĂŒcke gerissen haben sollen. Den bei ihrer Orgie benutzten Dildo schildert Schmidt als einen Thyrsos. Gleichzeitig werden sie als Erinnyen dargestellt, was sich sowohl an den Namen Alex (Alekto) und Meg (Megaira) zeigt als auch an dem Kofferwort âJĂ€gerynnienâ.cite-ref-32[32] H. Levy, der DĂŒsterhenn auf seiner Flucht aus dem Dorf chauffiert, wird als Jude geschildert; Bernd Rauschenbach erkennt in ihm ein PortrĂ€t von Schmidts jĂŒdischem Schwager Rudy Kiesler, der mit seiner Frau 1933 vor den Nationalsozialisten in die USA floh.cite-ref-33[33] Ralf Georg Czapla deutet die Figur ĂŒber die Assoziationen HebrĂ€er und Hebron als Anspielung auf Hebros, den Fluss, in den die MĂ€naden Orpheusâ Kopf warfen. Noch singend wurde dieser an den Strand der Insel Lesbos getrieben, weshalb die ErzĂ€hlung auch endet mit DĂŒsterhenns Ăberlegung: âBei einem anstĂ€ndigen Menschen lebt am Ende nur noch der Kopf!â
Schmidt verwendet aber nicht nur den antiken Orpheus-Mythos, sondern auch dessen Rezeptionen im 19. und 20. Jahrhundert: So erinnert der Kondomvertreter H. Levy an Ludovic HalĂ©vy, den Librettisten von Jacques Offenbachs Operette Orpheus in der Unterwelt aus dem Jahr 1858. Rainer Maria Rilkes 1922 entstandene feierliche Sonette an Orpheus werden vor allem an fĂ€kalsprachlichen oder obszönen Stellen zitiert und komisch umgedeutet, etwa in der Beschreibung des Geschlechtsakts zwischen Rieke-Fiete und dem Hausknecht: Zitiert werden dort die Sonette 2/IV (das âEinhornâ), 2/VII (âzwischen die strömenden Pole fĂŒhlender Fingerâ) und 1/XVII (âSieh, die Maschine, wie sie sich wĂ€lzt und rĂ€cht und uns entstellt und schwĂ€chtâ â bei Schmidt: âihn entstelltâ & schwĂ€chteâ).cite-ref-34[34]
James Joyce
Das poetologische Prinzip, einer in der Gegenwart angesiedelten ErzĂ€hlung einen antiken Mythos zugrunde zu legen, der durch die zum Teil profanen oder burlesken Inhalte kontrastiert und persifliert wird, ĂŒbernahm Schmidt von seinem Vorbild James Joyce.cite-ref-36[36] In dessen 1922 erschienenem Ulysses wird ein einziger Tag des Dubliner Anzeigenakquisiteurs Leopold Bloom auf der Folie der Odyssee Homers geschildert. Joyce selbst wird in Caliban ĂŒber Setebos zweimal namentlich erwĂ€hnt â einmal fĂŒr seine angebliche FĂ€higkeit, die Geschichte einer Familie aus deren SchmutzwĂ€sche zu rekonstruieren, dann stellt sich DĂŒsterhenn eine Begegnung mit dem 1941 Verstorbenen vor und umschreibt damit den Gedanken an seinen eigenen Tod. Der Gedanke, posthum in einer Art Dichterolymp als AufwĂ€rter des groĂen Iren dienen zu dĂŒrfen, taucht noch einmal bei der abschlieĂenden Fluchtszene auf, nur statt Joyce steht hier â Ă€hnlich dem jĂŒdischen Verbot, den Gottesnamen auszusprechen â âder Hohe Nameâ.cite-ref-37[37] Nach Jörg Drews ist damit nicht Joyce gemeint, sondern der von Schmidt kurz zuvor fĂŒr sich entdeckte Sigmund Freud. Ihm werde in Caliban ĂŒber Setebos unter anderem Reverenz erwiesen mit einer Erinnerung an einen Leser von Friedrich RĂŒckerts vermeintlich erotischem Gedicht Der Ehebrecher:cite-ref-38[38] In Wahrheit heiĂt das Gedicht Der Ehrenbecher und enthĂ€lt keinerlei sexuelle Inhalte â eine klassische Freudâsche Fehlleistung; zum anderen wimmele die ErzĂ€hlung von Anspielungen auf Freuds 1908 erschienenen Aufsatz Charakter und Analerotik, den Schmidt kurz vor ihrer Abfassung gelesen habe.cite-ref-39[39]
AnklĂ€nge an den Ulysses selbst finden sich an zwei oder drei Stellen: Das Zyklopen-Kapitel, in dem Bloom einem gewalttĂ€tigen Nationalisten mit knapper Not entkommt, erinnert an DĂŒsterhenns Flucht vor den Lesben, ebenso Blooms Flucht aus dem Bordell im Circe-Kapitel. Blooms Masturbation im Kapitel Nausikaa hat Parallelen zu DĂŒsterhenns Voyeurismus in der Scheune.cite-ref-40[40]
Deutlicher sind die TextbezĂŒge zu Finnegans Wake und dessen Referenztexten, insbesondere zum Eröffnungskapitel des zweiten Buches The Mime of Mick, Nick and the Maggies, aus dem Schmidt mehrere Anspielungen und Wortspiele ĂŒbernimmt. In dem Kapitel geht es auf der Handlungsebene um zwei Jungen, die abends vor der elterlichen Kneipe mit MĂ€dchen RĂ€tselspiele treiben und hereingerufen werden, Motive, die sich bei Schmidt in Tulps Gasthaus und dem abendlichen Laternelaufen der Kinder wiederfinden. Joyce benutzt hier den biblischen Mythos von Jakob und Esau als Referenztext, auf den auch Schmidt rekurriert: Als âĂ€ Sau in ihrem Fellâ, durch das durchgehende Jagd-Motiv, das auf Esau verweist, sowie durch die Charakterisierung DĂŒsterhenns als Trickster, die ihn mit dem biblischen Jakob vergleichbar macht. Noch deutlicher wird der Bezug in der Ballade Tam oâ Shanter von Robert Burns aus dem Jahr 1791, an die Joyce sich anlehnt und auf die auch Schmidt anspielt. Darin beobachtet der Protagonist einen Hexensabbat, bei dem ihm besonders eine Hexe in allzu kurzem Unterrock auffĂ€llt, dem sprichwörtlich gewordenen âcutty sarkâ. Die Hexen entdecken ihn, und es gelingt ihm nur mit knapper Not, ihnen zu entkommen, wobei allerdings sein Pferd Meg den Schwanz einbĂŒĂt.cite-ref-41[41] Denselben Namen tragen die am Spiel teilnehmenden MĂ€dchen (âthe maggiesâ) und die im selben Kapitel erwĂ€hnte âwidow Megrievyâ bei Joyce, bei Schmidt heiĂt eine der vier Lesben so. In der Prosafassung der Sage streicht Burns als Fehler Tams heraus, sich nach dem Licht des Hexenfestes umgedreht zu haben â das Motiv des Sich-Umdrehens, der RĂŒckkehr, der misslingenden Wiederholung ist auch fĂŒr Orpheus und fĂŒr Caliban ĂŒber Setebos zentral.cite-ref-42[42]
Weitere Referenzebenen
Ăgyptische Mythologie
Werner Schwarze entdeckt in Caliban ĂŒber Setebos nicht nur Anspielungen auf die klassische antike Mythologie, sondern auch auf die der Ăgypter: So lasse sich die Todesgöttin Hathor ebenso erkennen wie Isis, die bereits in der ebenfalls im Band KĂŒhe in Halbtrauer enthaltenen ErzĂ€hlung Kundisches Geschirr eine Rolle spielte, oder der Schöpfergott Ptah.cite-ref-43[43] Diese Deutung wird von Stefan Jurczyk bezweifelt, der Schwarzes Belege â oft nur Wortbestandteile oder Assonanzen â nicht fĂŒr tragfĂ€hig hĂ€lt.cite-ref-44[44]
Karl May
Karl May, an dessen Texten Schmidt seine Etym-Theorie erprobt hatte (Sitara und der Weg dorthin, im Entstehungsjahr von Caliban ĂŒber Setebos 1963 erschienen), erfĂ€hrt eine verdeckte Zitierung, als im Urania-Kapitel DĂŒsterhenns kitschig-dilettantisches Dichten vorgefĂŒhrt wird. Hier sitzt der Dichter im Mondlicht am Wegesrand und verfasst, mit dem Metrum ringend, Verse, die zu seiner Lage passen: âEs war im Wald. Die BĂ€ume alle schliefenâ.cite-ref-45[45] In Wahrheit handelt es sich um den Anfang von Mays 1900 entstandenem Gedicht Des Waldes Seele.cite-ref-46[46] Jörg Drews glaubt, dass dieser kryptomnetische Diebstahl geistigen Eigentums DĂŒsterhenn zusĂ€tzlich als Hermes kennzeichnen soll, als Gott der Diebe.cite-ref-47[47]
Wilhelm Busch
Caliban ĂŒber Setebos weist auch AnklĂ€nge an Wilhelm Buschs Bildergeschichte Balduin BĂ€hlamm, der verhinderte Dichter aus dem Jahr 1883 auf: Auch hier sucht ein Dichter auf dem Land Inspiration fĂŒr weiteres Schaffen, auch hier misslingt eine AnnĂ€herung an eine âRiekeâ, die mit einem Knecht liiert ist, auch hier scheitert der Dichter in burlesker Weise sowohl erotisch als auch poetisch.cite-ref-48[48]
Thorne Smith
Friedhelm Rathjen erkennt in Caliban ĂŒber Setebos mehrere Anspielungen auf den Roman The Night Life of the Gods des amerikanischen PopulĂ€rschriftstellers Thorne Smith. In diesem 1931 erschienenen Roman freundet sich der Protagonist mit der MegĂ€re an, die nicht nur Lebewesen versteinern, sondern auch Statuen lebendig werden lassen kann. Gemeinsam erwecken sie die Bilder der römischen Götter im New Yorker Metropolitan Museum of Art zum Leben und erleben mit ihnen einige Abenteuer.cite-ref-49[49] Laut Rathjen spricht nicht nur der Name Meg/MegĂ€re fĂŒr eine Benutzung durch Schmidt, sondern auch das Thema der unlebendigen, quasi versteinerten Menschen, denen DĂŒsterhenn in Schadewalde begegnet, nicht zuletzt Rieke, deren breites Gesicht er als leblos, âguĂeisernâ beschreibt.cite-ref-50[50]
Politiker der Bundesrepublik
Nach dem Germanisten Rudi Schweikert deutet der Name DĂŒsterhenn auf den konservativ-katholischen CDU-Politiker Adolf SĂŒsterhenn aus Rheinland-Pfalz hin. Aus diesem Bundesland war Schmidt 1955 ins liberalere Hessen gezogen, nachdem ihm sein Kurzroman Seelandschaft mit Pocahontas ein Strafverfahren wegen GotteslĂ€sterung und Verbreitung unzĂŒchtiger Schriften eingetragen hatte. SĂŒsterhenn war in dieser Zeit PrĂ€sident des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz gewesen. Der Initiator der Aktion Saubere Leinwand galt auch in der Folgezeit als âstrenger Moralapostel und SittenwĂ€chterâ. Dass der Protagonist einer ErzĂ€hlung, die von derben Schilderungen sexueller Handlungen wimmelt, fast ebenso heiĂe, erscheine als âextremes Wider-den-Stachel-Löcken nach dem Motto âșJetzt (nach der »Pocahontas«-AffĂ€re) erst rechtâčâ.cite-ref-51[51] Weitere Kommentierungen bundesrepublikanischer Tagespolitik finden sich im Zusammenhang mit dem Fernsehprogramm, das in Tulps Gaststube lĂ€uft. Hier geht es um die zur Abfassungszeit aktuelle Debatte ĂŒber die Adenauer-Nachfolge:
ââčUnser Kanzler liebt die Rosen.âș [âŠ] Wenn man bloĂ schon wĂŒĂte, was der AuĂnminister liebt. Oder BRENTANO. Denn EHRHARDT kam ja sowieso nicht dran; da wollân wir uns gar nischt vor machn.âcite-ref-52[52]
Die Frage, was der in KapitĂ€lchen hervorgehobene Brentano wohl liebe, ist eine Anspielung auf die GerĂŒchte um eine HomosexualitĂ€t des CDU-Politikers â passend zu den Themen der ErzĂ€hlung, in der nicht nur weibliche HomosexualitĂ€t eine Rolle spielt, sondern in der Beziehung zwischen DĂŒsterhenn und H. Levy (âHauptsache erâss nich direkt schwulâcite-ref-53[53]) latent auch mĂ€nnliche, etwa als DĂŒsterhenn sich am Ende ins offene Hinterteil von Levys Auto hechtet.cite-ref-54[54]
Deutungen
Robert Wohlleben nimmt an, Schmidt habe Caliban ĂŒber Setebos als Muster fĂŒr seine Leser geschrieben, um deutlich zu machen, wie seine multireferenziellen Etym-Texte zu lesen seien. In KAFF auch Mare Crisium von 1960 hatte er erstmals in joycescher Manier mit Textfolien gearbeitet, namentlich mit der Nibelungensage und dem Mythos von El Cid: âDie Nicht-Teilnahme der Leserschaft ĂŒbertraf die kĂŒhnsten Erwartungenâ. Indem er nun seiner DĂŒsterhenn-Geschichte so offenkundig den Orpheus-Mythos zugrunde legte, habe Schmidt seine Leser zum mehrdimensionalen Lesen erziehen wollen â als VorĂŒbung auf Zettelâs Traum.cite-ref-55[55]
Jörg Drews sieht die ErzĂ€hlung als paradigmatisch fĂŒr Schmidts Hinwendung zu einer pessimistischen Weltsicht an, in der Sexus und Habgier die Welt unwandelbar regieren. Sie sei mit einer âArbeit am Mythosâ im Sinne Hans Blumenbergs einhergegangen, das heiĂt mit einem immer neuen ErzĂ€hlen des immer Gleichen. Der Aspekt, mit dem Schmidt dieses mythische ErzĂ€hlen aktuell und gegenwartsrelevant mache, sei Freuds Psychoanalyse. Auf der Handlungsebene der mythischen ErzĂ€hlung Caliban ĂŒber Setebos befreie sich der Protagonist durch seine Flucht aus Schadewalde von wenigstens der einen Bindung, nĂ€mlich der SexualitĂ€t.cite-ref-56[56]
Auch Stefan Jurczyk deutet die ErzĂ€hlung als âArbeit am Mythosâ. In immer neuen Spiegelungen wĂŒrden anthropologische Grundprobleme wie das VerhĂ€ltnis von Eros und Tod oder die mĂ€nnliche Angst vor der Frau allegorisch umkreist. Dieses polysemantische Verfahren kollidiere mit Schmidts tiefenpsychologischer Etym-Theorie, die alles auf einen einzigen Sinn zu bringen versuche, nĂ€mlich den Geschlechtstrieb. In der ErzĂ€hlung erweise sich diese aber als nur eine weitere âSymbolweltâ unter vielen, mit der das Individuum die ansonsten stumme, sinn- und vernunftlose Wirklichkeit bebildere.cite-ref-57[57]
Schmidts Biograph Wolfgang Martynkewicz nimmt an, es sei Schmidt bei Caliban ĂŒber Setebos um den SpaĂ gegangen, âmit den Erkenntnissen einer populĂ€rwissenschaftlich zugespitzten Psychoanalyse und mit VersatzstĂŒcken mythologischer Stoffe zu jonglierenâ.cite-ref-58[58] Am 19. Januar 1964 begrĂŒndete Schmidt in einem Brief an seinen Lektor Ernst Krawehl, wieso er die mythologischen Anteile der ErzĂ€hlung nicht mehr, wie ursprĂŒnglich geplant, typographisch hervorheben wollte: âScheiĂmythos! Die Leute sollân sich amĂŒsieren!âcite-ref-rauschenbach-16-1[16]
Ralf Georg Czapla versteht Caliban ĂŒber Setebos und die anderen neun ProsastĂŒcke aus dem Band KĂŒhe in Halbtrauer als Versuche der neu entwickelten Prosaform Traum, die Schmidt 1956 in seinen Berechnungen II angekĂŒndigt, aber nicht ausgefĂŒhrt hatte.cite-ref-59[59] In der Figur des impotenten, trivialen und geldgierigen (psychoanalytisch gedeutet: analfixierten) DĂŒsterhenn spiegele sich der Schriftsteller Schmidt und seine Haltung zu seinen Brotarbeiten in scharfer Selbstkritik. In der Traumlogik der ErzĂ€hlung sei DĂŒsterhenn als Es gleichzusetzen mit dem wilden, hĂ€sslichen Caliban, der auf Setebos, sein Ăber-Ich schimpfe, das in der ErzĂ€hlung in Gestalt einer von der Antike geprĂ€gten europĂ€ischen Hochkultur erscheine. Sie werde bei jeder Gelegenheit entidealisiert, trivialisiert, vulgarisiert und ins LĂ€cherliche gezogen. Als neues Ideal werde Joyce vorgestellt, als dessen Mundschenk und Diener sich das trĂ€umende Selbst imaginiere.cite-ref-60[60]
Marius FrĂ€nzel rĂŒckt den zugrunde gelegten Orpheus-Mythos ins Zentrum seiner Deutung: Demnach handele die ErzĂ€hlung von einem âmonomanischen EinzelgĂ€ngerâ auf einer âReise in die Vergangenheitâ, ĂŒber deren tiefere Motivation er sich aber selbst nicht klar ist: DĂŒsterhenn sei ein Verblendeter.cite-ref-61[61]
Peter Habermehl sieht in Caliban ĂŒber Setebos dagegen die Geschichte einer Befreiung, und zwar sowohl in sexueller als auch in poetologischer Hinsicht. Die offenkundig gewordene Impotenz erlaube DĂŒsterhenn im Sinne der Etym-Theorie eine distanzierte, beobachtende Haltung zur SexualitĂ€t (dies der Sinn des Voyeurismus im Terpsichore-Kapitel), er sei seinem Trieb nun nicht mehr ausgeliefert: Am Ende der Handlung beschreibt er sich selbst als âĂ€ sĂ€dder Ă€nd a veiser MĂ€nnâcite-ref-62[62] (dies ein Zitat aus Samuel Coleridges Ballade The Rime of the Ancient Mariner). Gleichzeitig befreie sich DĂŒsterhenn auch von der Lyrik â bei seiner Flucht verliert er sein Reimlexikon â, er könne kĂŒnftig in Prosa das bislang VerdrĂ€ngte darstellen, die Welt realistisch und ohne Kitsch als das beschreiben, was sie seiner Ăberzeugung nach ist: ein âUni= sive Perversumâ, sinnloses âFusch=Werkâ.cite-ref-63[63] Als Prosaschriftsteller werde er dann in der Lage sein, âeine ĂŒberlegene, weil geordnete und in ihrem Humor gerettete Welt zu erschaffenâ.cite-ref-64[64]
Ausgaben
In folgenden Werken ist Caliban ĂŒber Setebos enthalten:
âą Arno Schmidt: KĂŒhe in Halbtrauer. Stahlberg Verlag, Karlsruhe 1964, S. 226â316, DNB 454389159 (Reprint im S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-10-070615-3).
âą Arno Schmidt: Orpheus. FĂŒnf ErzĂ€hlungen. (= Fischer TB 1133). S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1970, ISBN 3-436-01283-1.
âą Arno Schmidt: LĂ€ndliche ErzĂ€hlungen. (= Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Romane, ErzĂ€hlungen, Gedichte, Juvenilia. Band 3/2). Eine Edition der Arno Schmidt Stiftung im Haffmans Verlag, ZĂŒrich 1987, ISBN 3-251-80010-8, S. 475â538.
âą Arno Schmidt: ErzĂ€hlungen. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1994, S. 467â544.
âą Arno Schmidt: Ăber die Unsterblichkeit. ErzĂ€hlungen und Essays. Herausgegeben von Jan Philipp Reemtsma. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2009, S. 193â261, ISBN 3-518-42123-9.
Literatur
âą Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus »KĂŒhe in Halbtrauer«. Igel Verlag, Paderborn 1993, ISBN 3-927104-35-3.
âą Jörg Drews: Caliban Casts Out Ariel. Zum VerhĂ€ltnis von Mythos und Psychoanalyse in Arno Schmidts ErzĂ€hlung âșCaliban ĂŒber Setebosâč. In: Derselbe (Hrsg.): Gebirgslandschaft mit Arno Schmidt. Das Grazer Symposion 1980. edition text + kritik, MĂŒnchen 1982, S. 45â65.
âą Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland. Band 53, 2007, S. 190â205.
âą Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. 2. Auflage. Igel Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-89621-228-3.
âą Friedhelm Rathjen: Smithereens. Zum Nach(t)leben von James Joyce, Robert Burns und Thorne Smith in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Robert Weninger (Hrsg.): Wiederholte Spiegelungen. Elf AufsĂ€tze zum Werk Arno Schmidts. (= Bargfelder Bote, Sonderlieferung). edition text & kritik, Richard Boorberg Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-88377-737-4, S. 129â154.
âą Robert Wohlleben: Götter und Helden in Niedersachsen. Ăber das mythologische Substrat des Personals in «Caliban ĂŒber Setebos». In: Bargfelder Bote, Lieferung 3 (1973), S. 3â14 (online).
Einzelnachweise
cite-note-11. â Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 191.
cite-note-22. â Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus »KĂŒhe in Halbtrauer«. Igel Verlag, Paderborn 1993, S. 273.
cite-note-33. â Marius FrĂ€nzel: »Dies wundersame Gemisch«. Eine EinfĂŒhrung in das erzĂ€hlerische Werk Arno Schmidts. Ludwig, Kiel 2002, S. 220.
cite-note-44. â Arno Schmidt: LĂ€ndliche ErzĂ€hlungen. Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Romane, ErzĂ€hlungen, Gedichte, Juvenilia. Studienausgabe Band 3/2. Eine Edition der Arno Schmidt Stiftung im Haffmans Verlag, ZĂŒrich 1987, S. 554.
cite-note-55. â Die Zettel zu âCaliban ĂŒber Setebosâ (Memento des Originals vom 16. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arno-schmidt-stiftung.de (PDF; 235 kB) auf der Webseite der Arno Schmidt Stiftung, Zugriff am 3. Oktober 2012.
cite-note-66. â Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 191.
cite-note-77. â Auch zum Folgenden Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. Igel Verlag, Hamburg 1991, S. 70â79.
cite-note-88. â Rudi Schweikert: Arno Schmidts Lauban. Die Stadt und der Kreis. Bilder und Daten. (=Bargfelder Bote. Materialien zum Werk Arno Schmidt), edition text + kritik, MĂŒnchen 1990, S. 44.
cite-note-99. â Sabine Kyora: Psychoanalyse und Prosa im 20. Jahrhundert. J.B. Metzler, Stuttgart und Weimar 1992, S. 261.
cite-note-1010. â Wolfgang Albrecht: Arno Schmidt. J. B. Metzler, Stuttgart / Weimar 1998, S. 69.
cite-note-1111. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 499; Jörg Drews: Caliban Casts Out Ariel. Zum VerhĂ€ltnis von Mythos und Psychoanalyse in Arno Schmidts ErzĂ€hlung âșCaliban ĂŒber Setebosâč. In: Derselbe (Hrsg.): Gebirgslandschaft mit Arno Schmidt. Das Grazer Symposion 1980. edition text + kritik, MĂŒnchen 1982, S. 51 f.
cite-note-1212. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 479.
cite-note-1313. â Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus »KĂŒhe in Halbtrauer«. Igel Verlag, Paderborn 1993, S. 281.
cite-note-1414. â Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 190 f.
cite-note-1515. â Jörg Drews: KĂŒhe in Halbtrauer. In: Kindlers Literatur Lexikon. Taschenbuchausgabe, dtv, MĂŒnchen 1986, Bd. 7, S. 5410.
cite-note-rauschenbach-1616. â Bernd Rauschenbach (Hrsg.): Fiorituren & Pralltriller. Arno Schmidts Randbemerkungen zur ersten Niederschrift von âCaliban ĂŒber Setebosâ. Eine Edition der Arno Schmidt Stiftung im Haffmans Verlag, ZĂŒrich 1988 (unpaginiert).
cite-note-1717. â Arno Schmidt: Zettelâs Traum. Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe IV. Studienausgabe Band 1, S. 989; Jörg Drews: Caliban Casts Out Ariel. Zum VerhĂ€ltnis von Mythos und Psychoanalyse in Arno Schmidts ErzĂ€hlung âșCaliban ĂŒber Setebosâč. In: Derselbe (Hrsg.): Gebirgslandschaft mit Arno Schmidt. Das Grazer Symposion 1980. edition text + kritik, MĂŒnchen 1982, S. 60.
cite-note-1818. â Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus »KĂŒhe in Halbtrauer«. Igel Verlag, Paderborn 1993, S. 35â46; Marius FrĂ€nzel: »Dies wundersame Gemisch«. Eine EinfĂŒhrung in das erzĂ€hlerische Werk Arno Schmidts. Ludwig, Kiel 2002, S. 202â209.
cite-note-1919. â Friedhelm Rathjen: Smithereens. Zum Nach(t)leben von James Joyce, Robert Burns und Thorne Smith in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Robert Weninger (Hrsg.): Wiederholte Spiegelungen. Elf AufsĂ€tze zum Werk Arno Schmidts. (=Bargfelder Bote, Sonderlieferung) edition text & kritik, Richard Boorberg Verlag, Stuttgart 2003, S. 129.
cite-note-2020. â Caliban upon Setebos. Complete Text und Commentary auf SparkNotes, Zugriff am 18. Oktober 2012.
cite-note-2121. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 534 f.
cite-note-2323. â Hartwig Suhrbier: Zur Prosatheorie von Arno Schmidt. Sonderlieferung Bargfelder Bote, Edition Text und Kritik, MĂŒnchen 1980, S. 25 f.
cite-note-2424. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 486 (hier das Zitat); William Shakespeare: Der Sturm, 3. Aufzug, 2. Szene (online auf Zeno.org, Zugriff am 4. November 2012); Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus »KĂŒhe in Halbtrauer«. Igel Verlag, Paderborn 1993, S. 301.
cite-note-2525. â Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. Igel Verlag, Hamburg 1991, S. 107â109.
cite-note-2626. â Auch zum Folgenden Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus »KĂŒhe in Halbtrauer«. Igel Verlag, Paderborn 1993, S. 272â299.
cite-note-2727. â Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 192 f.
cite-note-2828. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2, S. 478â480.
cite-note-2929. â Rudi Schweikert: DĂŒsterhenn, ein Anti-SĂŒsterhenn Ăber einige zeitgeschichtliche Echos in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Bargfelder Bote 359 (2012), S. 3.
cite-note-3030. â Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 198.
cite-note-3131. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2, S. 487.
cite-note-3232. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 507.
cite-note-3333. â Bernd Rauschenbach: Schwager Levy. In: Robert Weninger (Hrsg.): Wiederholte Spiegelungen. Elf AufsĂ€tze zum Werk Arno Schmidts. (=Bargfelder Bote, Sonderlieferung) edition text & kritik, Richard Boorberg Verlag, Stuttgart 2003, S. 8â19.
cite-note-3434. â Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. Igel Verlag, Hamburg 1991, S. 115; Hervorhebung nicht im Original; zusammenfassend Robert Wohlleben: Rilkes «Sonette an Orpheus» im Zitat bei Arno Schmidt (Caliban ĂŒber Setebos). In: Bargfelder Bote, Lfg. 5â6 (1973) (online, Zugriff am 25. November 2012).
cite-note-3535. â Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. Igel Verlag, Hamburg 1991, S. 165â186.
cite-note-3636. â Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 204.
cite-note-3737. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 508, 510 und 536.
cite-note-3838. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 521.
cite-note-3939. â Sigmund Freud: Charakter und Analerotik (1908) (online, Zugriff am 26. MĂ€rz 2013); Jörg Drews: Caliban Casts Out Ariel. Zum VerhĂ€ltnis von Mythos und Psychoanalyse in Arno Schmidts ErzĂ€hlung âșCaliban ĂŒber Setebosâč. In: Derselbe (Hrsg.): Gebirgslandschaft mit Arno Schmidt. Das Grazer Symposion 1980. edition text + kritik, MĂŒnchen 1982, S. 54 ff.
cite-note-4040. â Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus »KĂŒhe in Halbtrauer«. Igel Verlag, Paderborn 1993, S. 307 f.; Friedhelm Rathjen: Smithereens. Zum Nach(t)leben von James Joyce, Robert Burns und Thorne Smith in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Robert Weninger (Hrsg.): Wiederholte Spiegelungen. Elf AufsĂ€tze zum Werk Arno Schmidts. (=Bargfelder Bote, Sonderlieferung) edition text & kritik, Richard Boorberg Verlag, Stuttgart 2003, S. 130.
cite-note-4141. â Tam o' Shanter im originalen Scots und in englischer Ăbersetzung auf robertburns.org.uk; deutsche Ăbersetzung auf Wikisource, Zugriff jeweils am 25. November 2012.
cite-note-4242. â Friedhelm Rathjen: Smithereens. Zum Nach(t)leben von James Joyce, Robert Burns und Thorne Smith in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Robert Weninger (Hrsg.): Wiederholte Spiegelungen. Elf AufsĂ€tze zum Werk Arno Schmidts. (=Bargfelder Bote, Sonderlieferung) edition text & kritik, Richard Boorberg Verlag, Stuttgart 2003, S. 132â140.
cite-note-4343. â Werner Schwarze: Ăgyptologie in âCaliban ĂŒber Setebosâ. Ein Deutungsversuch. edition text + kritik, MĂŒnchen 1980.
cite-note-4444. â Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. Igel Verlag, Hamburg 1991, S. 116â163.
cite-note-4545. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2, S. 513 f.
cite-note-4646. â Online auf zeno.org, Zugriff am 10. MĂ€rz 2013.
cite-note-4747. â Jörg Drews: Caliban Casts Out Ariel. Zum VerhĂ€ltnis von Mythos und Psychoanalyse in Arno Schmidts ErzĂ€hlung âșCaliban ĂŒber Setebosâč. In: Jörg Drews (Hrsg.): Gebirgslandschaft mit Arno Schmidt. Das Grazer Symposion 1980. edition text + kritik, MĂŒnchen 1982, S. 48.
cite-note-4848. â Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. Igel Verlag, Hamburg 1991, S. 86 ff.; Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 194 und 200.
cite-note-4949. â Thorne Smith: The Night Life of the Gods. Amereon Limited, Bel Air 1931 (online auf gutenberg.net, Zugriff am 10. MĂ€rz 2013).
cite-note-5050. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2, S. 522; Friedhelm Rathjen: Smithereens. Zum Nach(t)leben von James Joyce, Robert Burns und Thorne Smith in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Robert Weninger (Hrsg.): Wiederholte Spiegelungen. Elf AufsĂ€tze zum Werk Arno Schmidts. (=Bargfelder Bote, Sonderlieferung) edition text & kritik, Richard Boorberg Verlag, Stuttgart 2003, S. 144â153.
cite-note-5151. â Rudi Schweikert: DĂŒsterhenn, ein Anti-SĂŒsterhenn. Ăber einige zeitgeschichtliche Echos in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Bargfelder Bote 359 (Dezember 2012), S. 3â7, die Zitate S. 5 und 7.
cite-note-5252. â Bargfelder Ausgabe I/3.2, S. 500; tatsĂ€chlich war Adolf SĂŒsterhenn ein erklĂ€rter Gegner einer Kanzlerschaft Ludwig Erhards. Rudi Schweikert: DĂŒsterhenn, ein Anti-SĂŒsterhenn. Ăber einige zeitgeschichtliche Echos in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Bargfelder Bote 359 (Dezember 2012), S. 7.
cite-note-5353. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2, S. 515.
cite-note-5454. â Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 196 f.; Rudi Schweikert: DĂŒsterhenn, ein Anti-SĂŒsterhenn. Ăber einige zeitgeschichtliche Echos in »Caliban ĂŒber Setebos«. In: Bargfelder Bote 359 (2012), S. 7 ff.
cite-note-5555. â Robert Wohlleben: Götter und Helden in Niedersachsen. Ăber das mythologische Substrat des Personals in «Caliban ĂŒber Setebos». In: Bargfelder Bote, Lfg. 3 (1973), S. 14 (online).
cite-note-5656. â Jörg Drews: Caliban Casts Out Ariel. Zum VerhĂ€ltnis von Mythos und Psychoanalyse in Arno Schmidts ErzĂ€hlung âșCaliban ĂŒber Setebosâč. In: Derselbe (Hrsg.): Gebirgslandschaft mit Arno Schmidt. Das Grazer Symposion 1980. edition text + kritik, MĂŒnchen 1982, S. 57â62.
cite-note-5757. â Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. Igel Verlag, Hamburg 1991, S. 187â195.
cite-note-5858. â Wolfgang Martynkewicz: Arno Schmidt mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1992, S. 107.
cite-note-5959. â Bargfelder Ausgabe III/1, S. 284. Dass Caliban ĂŒber Setebos ein Traumtext sei, wird bestritten von Marius FrĂ€nzel: »Dies wundersame Gemisch«. Eine EinfĂŒhrung in das erzĂ€hlerische Werk Arno Schmidts. Ludwig, Kiel 2002, S. 209.
cite-note-6060. â Ralf Georg Czapla: Mythos, Sexus und Traumspiel. Arno Schmidts Prosazyklus »KĂŒhe in Halbtrauer«. Igel Verlag, Paderborn 1993, S. 306â309.
cite-note-6161. â Marius FrĂ€nzel: »Dies wundersame Gemisch«. Eine EinfĂŒhrung in das erzĂ€hlerische Werk Arno Schmidts. Ludwig, Kiel 2002, S. 223.
cite-note-6262. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 527.
cite-note-6363. â Bargfelder Ausgabe. Werkgruppe 1. Studienausgabe Band 3/2. S. 528 und 534 f.
cite-note-6464. â Peter Habermehl: Orfeus in Niedersaxn. Arno Schmidts ErzĂ€hlung «Caliban ĂŒber Setebos». In: Antike und Abendland 53 (2007), S. 197 â203 (hier das Zitat); Ă€hnlich schon Stefan Jurczyk: Symbolwelten. Studien zu âCaliban ĂŒber Setebosâ von Arno Schmidt. Igel Verlag, Hamburg 1991, S. 116â119.